Manche Dinge ändern sich nie…


…merkte einer unserer Teilnehmer zu Recht an. Das Gemeine an dieser Redensart ist, dass es im Umkehrschluss die Implikation enthält, dass sich manche Dinge eben doch ändern. Und das war an diesem Wochenende durchaus spürbar. Mehr dazu später.
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Um es vorweg zu nehmen. Das Wurst- und Fleischangebot und der „treue Begleiter“ waren von der gewohnt höchsten Qualität. Nicht einmal die Grillkohle von zweifelhafter Herkunft konnte dem Grillgut spürbar schaden.

Die Teilnehmerzahl ist vorübergehend rückläufig, wofür es sicher sachliche Gründe gibt. Das Wegbleiben von einigen Stamm-Teilnehmer(-innen) wurde einerseits respektiert, aber durchaus auch kritisch gesehen. Immerhin, die Gesamt-Wasserverdrängung der Gruppe konnte knapp über dem zulässigen Grenzwert gehalten werden (das Volumen VG). Um Missverständnissen vorzubeugen: Das gilt nur für die Männchen!

Da die Norddeutschen bei dem Blutwurz den Verzehr eines Teilnehmers kompensieren Lese mehr »

Ode an den Sonnenkönig


Im Maien eines jeden Jahres
geschieht etwas sehr Wunderbares:
„Mein Volk!“, so ruft der Sonnenkönig.
„Kommt flugs herbei, ich bin Euch gnädig.
Ich bringe Brot und Wurst und Wein.
Drum laßt uns beieinander sein.“

Laßt uns die alten Lieder singen,
vom Hocker und von anderen Dingen,
laßt messen uns das Maß der Bäuche,
laßt pflegen uns die alten Bräuche.

Reiseleiter, Sonnenkönig,
gegen dich sind wir so wenig.

Wenn andere über Regen weinen,
läßt du für uns die Sonne scheinen,
bringst Wärme und Gemütlichkeit,
als Zeichen deiner Göttlichkeit.

Reiseleiter, Sonnenkönig,
gegen dich sind wir so wenig.

Dir Reiseleiter gilt die Treue,
in jedem Jahr im Mai aufs Neue.
Bei uns gibt’s keine Meuterei,
hast du den Blutwurz stets dabei.

Reiseleiter, Sonnenkönig,
gegen dich sind wir so wenig.