Mirow 2016 All Seasons Camp

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Start mit Hindernissen

Mal ohne Flachs! Die Wahl der Lokalität war deutlich mehr, als eine Notlösung. Der Ferienpark „All Seasons“ bot einen durchaus würdigen Rahmen für unser Treffen. Nachdem man die Einreise erfolgreich absolviert hatte, vermittelte die ruhige, gut gesicherte Anlage stets ein Gefühl der Geborgenheit. Ein wenig wie damals in der DDR. Dem RL war es sogar gelungen, alle Bungalows nebeneinander zu arrangieren. Sozusagen Klein-Wandlitz reloaded. Selbst die unmittelbare Nähe zum Sportplatz stellte sich später als Erfolgsfaktor heraus.

Ein sehr mutiges, aber auch risikoreiches Spiel des Reiseleiters mit der Verantwortung gleich zu Beginn: Wenig komplexe Teilaufgaben wurden an seinen Vize (von Beruf Funker) delegiert. Das ging prompt in die Hose. Lese mehr »

Ode an den Sonnenkönig

Im Maien eines jeden Jahres
geschieht etwas sehr Wunderbares:
„Mein Volk!“, so ruft der Sonnenkönig.
„Kommt flugs herbei, ich bin Euch gnädig.
Ich bringe Brot und Wurst und Wein.
Drum laßt uns beieinander sein.“

Laßt uns die alten Lieder singen,
vom Hocker und von anderen Dingen,
laßt messen uns das Maß der Bäuche,
laßt pflegen uns die alten Bräuche.

Reiseleiter, Sonnenkönig,
gegen dich sind wir so wenig.

Wenn andere über Regen weinen,
läßt du für uns die Sonne scheinen,
bringst Wärme und Gemütlichkeit,
als Zeichen deiner Göttlichkeit.

Reiseleiter, Sonnenkönig,
gegen dich sind wir so wenig.

Dir Reiseleiter gilt die Treue,
in jedem Jahr im Mai aufs Neue.
Bei uns gibt’s keine Meuterei,
hast du den Blutwurz stets dabei.

Reiseleiter, Sonnenkönig,
gegen dich sind wir so wenig.

Mexiko Reisebericht Teil 2

Der Urlaub in fernen Gefilden ist immer auch eine sehr gute Gelegenheit, das soziale Gefüge der Menschheit unter quasi-globalen Laborbedingungen wissenschaftlich zu analysieren.
Beginnen wir mit dem homo americus, dem gemeinen US-Amerikaner. Wir wollen unseren Freunden nicht Unrecht tun. Die meisten sind derart freundlich und zuvorkommend, dass es einem fast schon wieder auf den Sack geht. Ohne Uniform erscheinen sie vorwiegend harmlos.

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Mexiko Reisebericht Teil 1

Mexico ist ein besonders lebenslustiges Land. Das spürt man an den Menschen, an den Tieren und selbst an scheinbar leblosen Dingen, wie zum Beispiel Steinen. Ja richtig gehört, an Steinen. Hier singen sogar die Steine! Die singenden Steine von Mexiko. El canto de piedra de Mexico. Weniger bekannt, als Tequila, in der Wirkung aber ebenso beeindruckend! Jedenfalls gibt es in unserer Hotelanlage ein paar davon und ich gehe davon aus, dass das nicht nur für uns Touries arrangiert wurde.

Singender Stein, dieser hier hat sich auf einheimische Folklore spezialisiert.

Singender Stein, dieser hier hat sich auf einheimische Folklore spezialisiert.

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Gute-Laune-Plage in der DomRep

So hatte ich mir das nicht vorgestellt! Mal eben einen schönen Urlaub machen, die Seele baumeln lassen, an nichts Böses denken – das ist ok. Aber unverschuldet und ungefragt in einen Strudel der Sorglosigkeit gezogen zu werden, das war nicht auf der Rechnung!
Hier in der Karibik ist der Teufel los. Fortwährender Sonnenschein, türkisblaues Meer und köstliche Speisen und Getränke verwandeln unbescholtene Menschen gleichsam zu Zombies. Und die grauenhafte Epidemie greift um sich! Die Symptome wirken zunächst harmlos: Die Gesichter sind zu einem blödsinnigen Dauer-Grinsen verzerrt. Menschen kichern und plappern sinnloses Zeug vor sich hin und stoßen völlig unmotiviert spitze Schreie aus. Andere wälzen sich nach nur wenigen Cuba Libre stundenlang wie sediert auf Liegen am Strand herum, ohne auch nur ansatzweise irgendeiner produktiven Tätigkeit nachzugehen. Im fortgeschrittenen Stadium bewegen sie ihre Körper, die einheimische Folklore entfernt erkennen lassend, zuckend und wackelnd durch die Gegend, was besonders bei rhythmisch unterbelichteten Mitteleuropäern sensationell verunglückt wirkt.
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Wustrow 2015 – Der Zorn des Sonnenkönigs

_MG_0842.JPG…denn den Zorn des Sonnenkönigs bekommt der zu spüren, der sich ungebührlich benimmt und den Sonnenkönig rügt oder gar beschimpft. Das umso mehr, wenn es um weltliche Dinge wie etwa die Anzahl bestellter Brötchen geht. So geschehen Samstag, 09.Mai 2015 zu Wustrow. Mehr dazu später.

Unser aller Sorge um das Bruttosozialprodukt zum Trotze waren viele Familien bereits am frühen Nachmittag angereist. Seminargruppentreffen ist eben nur einmal im Jahr. Auffallend früh die Anreise der Familie P. aus A., ein Hinweis auf neue Spielräume in der Freizeitgestaltung mit Schwerpunkt Freitagnachmittag?

Ob es an den überaus schmackhaften Thüringer Würsten und dem Super-Samstag-Fleisch liegt, dass unser Treffen einen zunehmenden frischen Jugendherberge-Charakter erhält, muss offen bleiben. Die anwesenden Nachwuchskräfte jedenfalls üben einen inspirierenden und belebenden Einfluss auf unsere Truppe aus. Dass dadurch der Blutwurz schneller versiegt als sonst, ist eine verschmerzbare Randepisode.
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Bauchumfang 2015

bauch2015

Studentischer Beobachter – Wustrow 2014

Das IMG_8414Jahr 31 n.I. (26 n.E.) sah die Gruppe an ihrem Lieblings-Tagungsort „Camp Wustrow“.
Die Abwesenheit der Sonne war weniger mühsam zu kompensieren, als das Wegbleiben von Alt-Mitglied Matzinger oder Wiedereinsteiger BeMü, jeweils nebst besserer Hälfte. Beide natürlich amtlich verhindert und ordnungsgemäß abgemeldet. Dummes Missgeschick: HoK hatte die eigene Erziehungsberechtigte ebenfalls zuhause vergessen, konnte jedoch mit der neu gewonnenen Freiheit nichts Sinnvolles mehr anfangen.
Trost und zu späte Sättigungsgefühle spendeten die stets leckeren, echten Thüringer Bratwürste im perfekt vorgeschnittenen Brötchen, gekrönt durch das Fleisch unseres Vertrauens. Beides liebe- und würdevoll zugleich zubereitet vom GvD (Senior Brater), dem – ob seiner Herkunft – einzig Berechtigten in dieser Angelegenheit.
Ohne Murren und lange Überredung übernahm Ralle kommissarisch die Funktion des DvD (lat.: corpus maximus). Danke. Den sagenhaften Tchibo-Schlübber mit extra dehnbarem Bund durften bislang leider nur ausgewählte Personen sehen (strategisches Handlungsfeld?).
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