Vier Panzersoldaten und kein Hund

mg_5084Wer das nicht kennt: Dieser Titel ist eine Verbeugung an eine Fernsehserie, die seinerzeit in der DDR ausgestrahlt wurde und sich im ostalgischen Sinne nach wie vor großer Beliebtheit erfreut.
Weil Männer eben so irrational ticken, gibt es diese mannigfaltigen Freizeitangebote, wie Fallschirmspringen, Ferrarifahren, Düsenjägerfliegen und – nicht zu vergessen – Panzerfahren. Mein Schwager hatte einen Gutschein für eine „Panzerfahrschule“ geschenkt bekommen und ich durfte mit!

Objekt der Begierde ist ein kastrierter russischer BMP 1, ein so genannter Schützenpanzer. Mit 13 t Gewicht gepaart mit 300 PS Motorleistung bewegt der Koloss sich zur Not mit knapp 80 km/h durchs Gelände. Lt. meinem Schwager fährt es sich wie ein Golf. Gas, Kupplung, Schaltung – alles wie beim Auto. Statt eines Lenkrades gibts ein Lenkhorn.
Der Kurs durch den Wald ist ca. 2 km lang und recht anspruchsvoll. Viele Mulden und Erhebungen machen die Fahrerei auch für die Insassen zum Abenteuer.
Innenansicht Heck (das Fussvolk)Etwas anders ist die Perspektive schon, wenn man in einem Panzer sitzt. Automatisch macht man sich Gedanken über die Dicke der Wandung und ähnliche Parameter. Im hinteren Bereich des Fahrzeugs kommen Hebeleffekte beim  Durchfahren von Mulden besonders eindrucksvoll zum Tragen. Will sagen: Sich gut abzustützen macht durchaus Sinn. Der Federungskomfort ist sozusagen gleich Null.
Mit 160,- Euro (für den Fahrer, Mitfahren je Runde 10,-) ist das Vergnügen deutlich im Luxusbereich angesiedelt. Da muss man schlicht wissen, ob ….

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