The X-Files – die Wundertüte des HOK

Es wurde mir in Wustrow von den Kellers überreicht.  Äußerlich eindeutig als Relikt aus der „guten alten Zeit“ erkennbar, das Material eben nicht Plastik, sondern definitiv Plaste und Elaste und ein DDR Emblem in der Mitte. Das war die Wundertüte.

Der Inhalt bestand aus ein paar unscheinbaren Pappschachteln mit einem ORWO Aufdruck. Das Herz geriet trotz Bluckdrucktabletten aus dem Rhythmus.

Das Digitalisieren war eine Frage weniger Abende, das Stöbern ein zutiefst angenehmer Zeitvertreib. Das Ergbenis sind insgesamt ca. 200 alte Schwarz-Weiß-Fotos aus dem Leben unserer Seminargruppe vor 1988. Ohne eine genaue zeitliche Zuordnung vornehmen zu können, habe ich die Fotos grob in folgende Kategorien eingeteilt:

  • Sport / Handball / Volleyball
  • Arbeitseinsatz
  • Party (ich glaube, wir nannten es Flur-Fete) und Sonstiges

Es wäre jetzt das Naheliegenste, diese Schätze an dieser Stelle zu veröffentlichen. Dagegen spricht schlicht die Menge und der Schutz von Persönlichkeitsrechten. Also folge ich wahrscheinlich der Idee von Anette R. und bastele ein Fotobuch.

Lasst euch die wenigen Beispiele Ansporn sein, auch in euren Beständen zu wühlen!

Gruppenbild bei Arbeitseinsatz

Gruppenbild bei Arbeitseinsatz

Weitere Bilder im vollständigen Artikel.
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Männerspielplatz

Ihr kennt das:
An manchen Tagen ist man nach der Tretmühle mental derart ausgelutscht, da könnte man ganze Ameisenvölker ausrotten.
Nicht so am letzten Sonntag. War eh kein Arbeitstag, dazu Hochzeitstag, bestes Wetter und der Tag, an dem ich Panzer fahren durfte!
Als Teil meines Geburtstagsgeschenks wurde diese Schuld eingelöst. Ort der Adelung war Pütnitz bei Ribnitz-Damgarten. Dort ist auf dem Gelände einer ehemaligen russischen Kaserne ein Technikverein ansässig, der sich die Erhaltung und Pflege alter Ostblock-Technik zur Aufgabe gemacht hat. Ossis und Wessis: Es lohnt sich immer, da mal reinzuschauen, weil es keine einfache Parade von Fahrzeugen ist, sondern jede Menge interessanter Hintergründe und Infos vermittelt werden. Continue reading

Bauch 2012 – BeMü sei Dank

Die nackten Zahlen täuschen vor, dass der Abwärtstrend fortgesetzt wurde. Der besorgte Blick ins Detail deckt jedoch auf, dass wir diesen Wert ausschließlich dem Meßwert von BeMü zu verdanken haben. Ohne diese Daten hätte ich an dieser Stelle einen Rückschritt feststellen müssen.
Somit gilt unsere Aufmerksamkeit nach diesem Meßzyklus mehr denn je der ausgewogenen Körperformung. Gerade der Mann jenseits der 50 bekommt hier nichts geschenkt! Ein Lob an dieser Stelle an RAL und LET, deren intensive Bemühungen offensichtlich Früchte tragen. LET meldet sogar den Meter ab!

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Es hätt noch immer jot jejange…

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…muss man nachträglich konstatieren. Wenn man sich nicht ausgerechnet der Bayern-Fraktion zurechnet. Dazu später mehr. Was immer zu der Verschiebung des Treffens um eine Woche geführt hat – bleibt ergebnisneutral. Dass wir blöderweise das Eisheiligen-Wochenende erwischten, ist Pech und keineswegs auf eine Fehlleistung des Reiseleiters zurückzuführen.

Viel wichtiger als jegliche Wetterdiskussionen sind die sonstigen Highlights des Wochenendes. Frischen Lebensmut bis zu vorsichtigem Optimismus verlieh uns der sehr nette Besuch des Nachwuchs-Rosis nebst Freundin Mareike. Faszinierend, mit wieviel Liebe zum Detail diese „kleine“ Rosi-Nachbildung erarbeitet wurde!

Nicht minder bemerkenswert die Rückkehr von BeMü in die offenen Arme der Gruppe. Laut eigener Aussage ein Opfer eines sentimentalen Anfalls geworden, hat er auf seine ganz eigene Art das Wochenende nachhaltig bereichert. Die akribisch vorgetragenen Interview-Attacken waren womöglich nicht jedermanns Sache, andererseits jedoch für den Abgleich der Wissenstände unvermeidlich. Ich darf davon ausgehen, dass eine Auswahl der erstellten Fotografien (inkl. 3D) im Nachgang zur Verfügung gestellt wird. Es würde mich freuen, wenn wir Bernd auch auf den nächsten Treffen wieder begrüßen dürfen. Oder wie die FDP sagen würde: Jede Stimme zählt.

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