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Abriss der alten Post-Pyramide in der Hamburger City Nord im Zeitraffer


Im dreißigsten Jahr in das Elbzollhaus Dessau


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Hallo liebe Gemeinde. Dank des unermüdlichen Einsatzes der kommissarischen Reiseleitung ist es nunmehr gelungen, für dieses Jahr eine angemessene Unterkunft für unser Treffen zu finden. Der Dank gebührt vor allen Dingen Andrea, die hier nicht locker gelassen hat.

Wir können vom 11. bis zujm 13.Mai das Elbzollhaus in Dessau mieten. Das Haus bietet ausreichend Übernachtungsmöglichkeiten und eine Vielzahl von Annnehmlichkeitem, wie zum Beispiel einen Grillplatz und ein Volleyballfeld. Der Standort selbst erlaubt uns durchaus einen Abstecher nach Magdeburg. Von dort aus wäre es eine knappe Stunde Anfahrt. Soweit wir es beurteilen können, sind wir dort ungestört und müssen auf niemanden Rücksicht nehmen.

Die noch unverbindlichen Preise sind: Doppelzimmer für jeweils 89,- EUR pro Nacht und wahlweise eine Aufbettung für 15,-. Frühstück könnten wir selbst organisieren oder optional buchen. Für einen kleinen Obulus können wir auch (bei schlechtem Wetter) einen Gemeinschaftsraum benutzen.

Ein schriftliches Angebot ist unterwegs. Wir brauchen kurzfristig eure Zusagen einschl. der Information, wer von euren Kindern mit anreist.

 

 

 

Manche Dinge ändern sich nie…


…merkte einer unserer Teilnehmer zu Recht an. Das Gemeine an dieser Redensart ist, dass es im Umkehrschluss die Implikation enthält, dass sich manche Dinge eben doch ändern. Und das war an diesem Wochenende durchaus spürbar. Mehr dazu später.
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Um es vorweg zu nehmen. Das Wurst- und Fleischangebot und der „treue Begleiter“ waren von der gewohnt höchsten Qualität. Nicht einmal die Grillkohle von zweifelhafter Herkunft konnte dem Grillgut spürbar schaden.

Die Teilnehmerzahl ist vorübergehend rückläufig, wofür es sicher sachliche Gründe gibt. Das Wegbleiben von einigen Stamm-Teilnehmer(-innen) wurde einerseits respektiert, aber durchaus auch kritisch gesehen. Immerhin, die Gesamt-Wasserverdrängung der Gruppe konnte knapp über dem zulässigen Grenzwert gehalten werden (das Volumen VG). Um Missverständnissen vorzubeugen: Das gilt nur für die Männchen!

Da die Norddeutschen bei dem Blutwurz den Verzehr eines Teilnehmers kompensieren Lese mehr »

100 Meisterwerke – Blömmkvist (2016)


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Erneut reizt und provoziert uns der Künstler mit einer plastisch gewordenen Botschaft, die wieder bedrohlich und tendenziell düster daher kommt. Genau im Kreuz der goldenen Schnitte prangt ein zylindrisch geformtes Etwas, das sich bei näherem Hinsehen als ein alter Baumstumpf entpuppt.

Um diese traurige Leiche eines Baums herum ranken sich verzweigte Wurzelstränge, die unregelmäßig in alle Richtungen weisen, die sich verzweifelt in der umliegenden Erde festklammern. So, als wollten sie das letzte Leben in jener hölzernen, verblassenden Leiche halten. So fliehen sie gleichsam vom Stamm weg, um gleichzeitig mit ihren gebrochenen Linien anklagend in Richtung des sterbenden Baums zu weisen.

Die Formensprache ist eine mutige Anleihe bei den alten römischen Bildhauern, die hier selbstbewusst zitiert werden. Gleichwohl scheinen die Farben und die Stimmung eher durch Paula Modersohn-Becker geprägt zu sein, insbesondere durch ihre späten Experimente mit Tier-Exkrementen.

Der Künstler offenbart uns die Widersprüchlichkeit alles Existierenden. Er gibt dem ewigen Zyklus von Sein und Verderben eine Bühne und eine klagende Stimme. Er zeigt das uns das alte Jing und Jang, den Himmel und die Hölle, den Trump und die Clinton. Lese mehr »

100 Meisterwerke – Lego Warfare (2016)


lego_warfareWir sehen ein vornehmlich graues Rechteck, umrahmt von einem knallorangenem Rahmen aus schlichtem Holz. Der scharfe Kontrast schmerzt ein wenig und lässt das Auge nicht zur Ruhe kommen. Auf der homogen grauen Fläche prangt ein wild wucherndes Gebilde, dessen Linien nie den Verdacht von Parallelität aufkommen lassen. Asymmetrie als Konzept. Etwas an diesem beunruhigenden Wirrwarr kommt uns bekannt vor … diese unverwechselbaren Noppen. Sie knüpfen ein unsichtbares Band zu unserer Kindheit. Es sieht aus wie Lego. Es ist Lego!

Das undefinierbare Bauwerk im Zentrum erinnert an die filigran-kubistischen Werke der alten grönländischen Meister, die Bildnisse alter Wikingerfrauen aus groben Eisblöcken schufen. Offenbar ist der Künstler davon inspiriert worden. Aber da ist mehr. Lese mehr »

Mexiko Reisebericht Teil 2


Der Urlaub in fernen Gefilden ist immer auch eine sehr gute Gelegenheit, das soziale Gefüge der Menschheit unter quasi-globalen Laborbedingungen wissenschaftlich zu analysieren.
Beginnen wir mit dem homo americus, dem gemeinen US-Amerikaner. Wir wollen unseren Freunden nicht Unrecht tun. Die meisten sind derart freundlich und zuvorkommend, dass es einem fast schon wieder auf den Sack geht. Ohne Uniform erscheinen sie vorwiegend harmlos.

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Mexiko Reisebericht Teil 1


Mexico ist ein besonders lebenslustiges Land. Das spürt man an den Menschen, an den Tieren und selbst an scheinbar leblosen Dingen, wie zum Beispiel Steinen. Ja richtig gehört, an Steinen. Hier singen sogar die Steine! Die singenden Steine von Mexiko. El canto de piedra de Mexico. Weniger bekannt, als Tequila, in der Wirkung aber ebenso beeindruckend! Jedenfalls gibt es in unserer Hotelanlage ein paar davon und ich gehe davon aus, dass das nicht nur für uns Touries arrangiert wurde.

Singender Stein, dieser hier hat sich auf einheimische Folklore spezialisiert.

Singender Stein, dieser hier hat sich auf einheimische Folklore spezialisiert.

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Gute-Laune-Plage in der DomRep


So hatte ich mir das nicht vorgestellt! Mal eben einen schönen Urlaub machen, die Seele baumeln lassen, an nichts Böses denken – das ist ok. Aber unverschuldet und ungefragt in einen Strudel der Sorglosigkeit gezogen zu werden, das war nicht auf der Rechnung!
Hier in der Karibik ist der Teufel los. Fortwährender Sonnenschein, türkisblaues Meer und köstliche Speisen und Getränke verwandeln unbescholtene Menschen gleichsam zu Zombies. Und die grauenhafte Epidemie greift um sich! Die Symptome wirken zunächst harmlos: Die Gesichter sind zu einem blödsinnigen Dauer-Grinsen verzerrt. Menschen kichern und plappern sinnloses Zeug vor sich hin und stoßen völlig unmotiviert spitze Schreie aus. Andere wälzen sich nach nur wenigen Cuba Libre stundenlang wie sediert auf Liegen am Strand herum, ohne auch nur ansatzweise irgendeiner produktiven Tätigkeit nachzugehen. Im fortgeschrittenen Stadium bewegen sie ihre Körper, die einheimische Folklore entfernt erkennen lassend, zuckend und wackelnd durch die Gegend, was besonders bei rhythmisch unterbelichteten Mitteleuropäern sensationell verunglückt wirkt.
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